Schutz vor Blitz- und Schaltüberspannung
ÜBERSPANNUNGSSCHUTZBERLIN
Nach dem letzten Gewitter sind Geräte kaputt, eine Photovoltaik-Anlage ist geplant, oder der Zählerschrank hat noch nie einen Ableiter gesehen — ein gestaffelter Überspannungsschutz im Verteiler schützt die Elektronik im ganzen Haus, ob Blockrandaltbau oder Plattenbau.
kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
Anlass
Wann Überspannungsschutz zum Thema wird
Vier Situationen, mit denen Berliner Anrufer sich tatsächlich melden.
Geräte nach dem letzten Gewitter defekt
Fernseher, Router oder Küchengeräte fallen gleichzeitig aus, kurz nachdem es draußen geblitzt hat — ein typisches Zeichen für fehlenden oder unzureichenden Überspannungsschutz.
Photovoltaik-Anlage ist geplant
Eine PV-Anlage bringt zusätzliche Einspeisepunkte mit sich, die DC- und AC-seitig eigens gegen Überspannung abgesichert werden müssen.
Sanierung oder Erweiterung steht an
Wird die Elektroinstallation wesentlich erweitert, gehört ein gestaffelter Überspannungsschutz zur aktuellen Norm dazu — mehr dazu unter Elektroinstallation.
Alter Zählerschrank ganz ohne Ableiter
Viele Berliner Altbau-Verteiler wurden nie mit einem SPD nachgerüstet — das fällt oft erst beim Blick in den Zählerschrank auf.
Zwei getrennte Gewerke
Überspannungsschutz und Blitzschutz sind nicht dasselbe
Beide Begriffe werden oft verwechselt, gehören aber zu zwei unterschiedlichen Themen — nur eines davon ist unsere Leistung.
Innerer Überspannungsschutz (SPD)
Schutzeinrichtungen der Typen 1 bis 3 im Verteiler, die Blitz- und Schaltüberspannungen von der Elektronik im Haus fernhalten.
- Im Zählerschrank oder Verteiler verbaut
- Schützt Leitungen und angeschlossene Geräte im ganzen Haus
- Auswahl und Einbau nach DIN VDE 0100-534
- Unsere Leistung als Elektrofachkraft
Äußerer Blitzschutz (LPS)
Fangeinrichtung und Ableitung am Gebäude selbst — sie leiten einen direkten Blitzeinschlag ab, schützen aber nicht die Hausinstallation dahinter.
- Fangstangen, Ableitungen und Erder am Dach und an der Fassade
- Eigenständiges Gewerk, außerhalb unseres Leistungsbereichs
- Dafür ist eine Fachfirma für Blitzschutzanlagen zuständig
Nicht sicher, was für Ihr Haus zutrifft? Ein Anruf ordnet es ein — 0176 42876194.
Pflicht nur für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen
Seit den Normen DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 ist ein Überspannungsschutz für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen — auch im privaten Wohnungsbau — in der Regel vorgeschrieben. Verbindlich ist das seit dem Ende der Übergangsfrist am 15. Dezember 2018.
Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang, eine Nachrüstung wird aber dringend empfohlen — gerade bei Berliner Altbau-Zählerschränken, die oft noch nie einen Ableiter erhalten haben. Ob Ihr Fall unter die Pflicht fällt, klären wir ehrlich am Telefon.
Leistungsumfang
Gestaffelt vom Hausanschluss bis zur Steckdose
Fünf Bausteine, die zusammen den Überspannungsschutz Ihrer Anlage ausmachen.
Typ 1 — am Einspeisepunkt
Grobschutz direkt am Hausanschluss, dort, wo bei einem Blitzeinschlag die höchsten Energien auftreten.
Typ 2 — in der Verteilung
Mittelschutz im Zählerschrank oder Unterverteiler, ausgewählt und errichtet nach DIN VDE 0100-534.
Typ 3 — am Endgerät
Feinschutz nah an besonders empfindlicher Elektronik, dort ergänzt, wo es der Einzelfall verlangt.
Verteiler-Umbau
Der Zählerschrank wird für die zusätzlichen Schutzgeräte vorbereitet und sauber verdrahtet.
Funktionsprüfung
Nach dem Einbau wird die Schutzeinrichtung geprüft, das Ergebnis wird dokumentiert übergeben.
Grenze zum Selbstschutz
Eine Steckerleiste ersetzt kein Konzept
Überspannungsschutz-Stecker oder -Leisten sind besser als nichts, aber kein Ersatz für ein mehrstufiges Konzept im Verteiler.
- Steckerleisten schützen nur das eine Gerät — die Leitung dahinter und die übrigen Steckdosen im Raum bleiben ungeschützt.
- Ein gestaffeltes Konzept schützt die ganze Anlage — Typ 1 bis Typ 3 wirken zusammen, vom Hausanschluss bis zur letzten Steckdose.
- Beschädigte Geräte sind ein eigener Auftrag — der Austausch defekter Elektronik nach einem Schaden gehört nicht zum Einbau des Schutzes selbst.
Ablauf
So entsteht Ihr Schutzkonzept
Fünf Schritte von der Bestandsaufnahme bis zur dokumentierten Übergabe.
Bestandsaufnahme
Der Verteiler wird geprüft: vorhandene Absicherung, Platzangebot, Anschlusssituation.
Konzept wählen
Gemeinsam wird festgelegt, welche Typen wirklich nötig sind — je nach Neuanlage, Erweiterung oder Bestand.
Einbau im Verteiler
Die Schutzgeräte werden fachgerecht verdrahtet und abgesichert.
Funktionsprüfung
Die Schutzwirkung wird gemessen und geprüft.
Dokumentation
Ergebnis und verbaute Geräte werden schriftlich festgehalten und übergeben.
Kostenfrage
Kostenlose telefonische Beratung
Welche Typen Ihr Zählerschrank wirklich braucht, besprechen wir am Telefon, bevor irgendetwas beginnt. Kein Kostenvoranschlag von der Stange, keine Zahl ins Blaue hinein.
kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
Elektrofachkraft
Auswahl und Einbau der Schutzeinrichtungen im Verteiler ist Sache der Elektrofachkraft — nicht der Steckerleiste aus dem Baumarkt.
Fachbetrieb
Ein Fachbetrieb, kein Callcenter: Wer ans Telefon geht, kennt die Technik hinter dem Zählerschrank.
Normen offen benannt
Wir nennen die Norm, die für Ihren Fall gilt, und versprechen keine Garantie gegen jeden denkbaren Schaden.
Einsatzgebiet
In allen Bezirken unterwegs — von der PV-Anlage bis zum alten Altbau-Kasten
Ob neue Photovoltaik-Anlage in Reinickendorf oder ein Blockrandaltbau in Friedrichshain, dessen Zählerschrank noch nie einen Ableiter gesehen hat — wir sind in ganz Berlin vor Ort.
Häufige Fragen
Was Berliner Anrufer zum Überspannungsschutz wissen wollen
1Ist Überspannungsschutz für mein Haus Pflicht?
Bei Neuanlagen und wesentlichen Erweiterungen in der Regel ja, nach DIN VDE 0100-443/-534. Für unveränderten Bestand besteht keine Pflicht, eine Nachrüstung wird aber empfohlen — wir ordnen Ihren Fall am Telefon ein.
2Schützt das auch vor einem direkten Blitzeinschlag?
Nein. Der innere Überspannungsschutz (SPD) schützt die Elektronik vor Blitz- und Schaltüberspannungen im Netz. Ein direkter Einschlag ist Sache des äußeren Blitzschutzes (LPS) am Gebäude — ein eigenes Gewerk.
3Ich plane eine Photovoltaik-Anlage — brauche ich das dann?
Meist ja. Eine PV-Anlage bringt zusätzliche Einspeisepunkte mit, die DC- und AC-seitig eigens gegen Überspannung abgesichert werden sollten.
4Reicht eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz nicht aus?
Sie schützt nur das eine angeschlossene Gerät, nicht die Leitung dahinter oder die übrigen Steckdosen im Haus. Ein gestaffeltes Konzept im Verteiler wirkt dagegen für die ganze Anlage.
5Was kostet der Einbau?
Das hängt vom vorhandenen Verteiler und der benötigten Staffelung ab und wird am Telefon besprochen — die telefonische Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Ein Anruf klärt, welches Konzept zu Ihrem Haus passt
Ob nach dem letzten Gewitter, vor einer Photovoltaik-Anlage oder einfach zur Sicherheit: Sie schildern Ihre Anlage, wir sagen Ihnen, wie es weitergeht. Kein Formular, kein Zwischenschritt.